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“Bewusstheit per se ist heilsam.”

Fritz Perls

SEMINARINHALTE

Wir empfehlen mit der Heldenreise zu beginnen

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 SCHATTEN 

Der Begriff des „Schattens“ wurde geprägt und bekannt durch den Schweizer Psychiater C.G. Jung. Demnach sind im „Schatten“ all die Persönlichkeitsanteile von uns enthalten, die nicht zu unserem „Ich-Ideal“, also zu unserer idealen Vorstellung von uns selbst, wie wir sein wollen oder sein sollen, passen.
Diese Persönlichkeitsanteile werden abgelehnt, verdrängt und häufig auf andere Menschen „projiziert“. Dann nervt es uns, wenn andere Menschen das leben, was wir uns selbst nicht erlauben. Das können „negative“ Seiten (wie z.B. aggressiv, unehrlich sein) aber genauso „positive“ Seiten (wie z.B. charismatisch, perfekt sein).
Doch die Verdrängung der ungeliebten Seiten von sich selbst hat seinen Preis: Symptome zeigen sich z.B durch inneren Druck, Unruhe, Neid, Genervtsein und einen Mangel an vitaler Lebensenergie.
Man schafft sich dann leicht Gegner und Feinde, an denen das bekämpft wird, was man selbst nicht wahrhaben oder sich zugestehen will. So werden andere Menschen zu Sündenböcken, so entstehen auch Rassismus und Gewalt.
Im „Schatten-Prozess“ hast Du die Möglichkeit, Deinen Schatten auf intensive, lustvolle und kreative Weise kennenzulernen, Projektionen zurückzunehmen und Schattenanteile zu verwandeln – in konstruktive und bereichernde Teile Deiner Person. Die Energie, die in diesen Anteilen gebunden ist, wird frei und Du kannst sie fortan sinnvoll für Dein Leben nutzen. Jede Verwandlung einer Projektion bedeutet ein neues Empowerment für Dich selbst.
Kreativer Schwerpunkt dieses Seminars ist der Bau einer Schatten-Maske.
Woran erkennst Du, dass der „Schatten“ ein lohnendes Seminar für Dich sein könnte: Wenn es Menschen in Deinem Leben gibt, die Dich nerven!

Der „Schatten“ ist ein Folgeseminar für Menschen, die bereits an der „Heldenreise“ teilgenommen haben.

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HELDENREISE

In jeder Frau und in jedem Mann steckt ein Teil, der etwas aus seinem Leben machen will, der Veränderung und Weiterentwicklung sucht; und ein anderer Teil, der die Bequemlichkeit des Vertrauten schätzt, der lieber leidet, als anzupacken. Wird dieser Konflikt zwischen Sehnsucht und Sicherheit nicht gelöst, ist Lähmung, Energielosigkeit und Unzufriedenheit die Folge.
Anhand der archetypischen Bilder ,,Held" und ,,Dämon" arbeiten wir diese widerstreitenden Persönlichkeitsanteile heraus und stellen sie gegenüber. Der Selbsterfahrungsprozeß folgt der Grundstruktur der Heldenmythen: Der Held folgt seinem inneren Ruf, verläßt sein Zuhause und trifft bei seiner Suche auf den Widersacher (Dämon), der ihn daran hindert, das zu finden, was sein Leben erfüllt. Es kommt zur KONFRONTATION zwischen dem ,,inneren Helden" und dem ,,inneren Dämon". Ist diese Konfrontation durchlebt, steht der Weg offen ins ,,Mysterium". Hier erwarten Dich außergewöhnliche Erfahrungen und auch die ,,Belohnung deiner Reise". Diesen ,,inneren Schatz" nimmst Du mit nach Hause. Er kann Dir helfen, Dein Leben gesünder und erfüllter zu leben.
Die Heldenreise wurde von dem Amerikaner Paul Rebillot entwickelt. Es ist eine einzigartig gelungene Kombination aus verschiedenen Formen moderner Selbsterfahrung. Zum Einsatz kommen u.a. Körper- und Gestaltarbeit, Tanz, Ausdruck und Bewegung, Phantasiereisen, Rollenspiele, Inszenierungen, intuitives Malen, Rituale und Meditation.
Das Seminar ermöglicht tiefgreifende Erfahrungen zu machen, wichtige Schritte in der persönlichen Entwicklung zu gehen und dabei jede Menge Spaß zu haben.

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 LOVER'S JOURNEY 

Die Lover’s Journey lädt Dich ein, die Tiefe Deiner eigenen Liebes- und Beziehungsfähigkeit zu erforschen. Sie ist also kein Workshop für Paare, sondern für jeden empfehlenswert, der bereit ist, an sich selbst zu arbeiten, um sein Liebesleben zu verbessern.

Wir tragen alle (meist unbewusste) Bilder und Konzepte über die Geschlechter in uns: positive und negative Bilder vom eigenen Geschlecht und vom anderen Geschlecht. Die Lover`s Journey öffnet den Raum, diese unbewussten Bilder zu erforschen, zu erleben und mit ihnen zu spielen. Das führt dazu, dass wir unser Gegengeschlecht besser verstehen. Außerdem fällt es vielen nach der Lover`s Journey leichter sich als Frau oder Mann zu zeigen und für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse einzustehen.
C. G. Jung spricht von Animus- und Anima-Projektionen. Er meint damit, dass die meisten von uns versuchen, im anderen Geschlecht das zu finden, was letztlich Teil von uns selbst ist. Die Sehnsucht nach dem idealen Partner ist tief in uns verankert, wird aber solange ernüchternde Fiktion bleiben, so lange wir nicht unsere inneren weiblichen Anteile (als Mann) oder unsere inneren männlichen Anteile (als Frau) entdecken, erspüren und leben.
Doch weitere "innere Figuren" beeinflussen unsere Fähigkeit zu lieben. Alle Enttäuschungen, Kränkungen und Verletzungen, die wir von Personen des anderen Geschlechts erfahren haben (allen voran das gegengeschlechtliche Elternteil), sammeln sich im "negativen Mann" oder der "negativen Frau" in uns. Auch sie sind unbewusste Anteile, die unsere Wahrnehmung beeinflussen und unsere Beziehungsfähigkeit einschränken.

In der Lover`s Journey haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, ihre innere negative und positive Frau und ihren inneren positiven und negativen Mann zu entdecken, zu spüren und auszuspielen. Diese vier Pole werden in ihrer Einzigartigkeit erlebt und ausagiert, die negativen Aspekte davon transformiert. Höhepunkt ist dann die Wiederzusammenführung dieser vier Teile in der "mythischen Hochzeit".
Methodische Schwerpunkte in diesem Prozess sind Körperarbeit, Tanz und die Gestaltung von eigenen Ritualen.

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 FAMILY CIRCLES 

Wie der Name schon verrät, hast Du bei diesem Seminar die Möglichkeit, Dich mit drei verschiedenen Familien-Kreisen auseinanderzusetzen:

1 Deiner Ursprungsfamilie
2 Deiner gegenwärtigen Familiensituation
3 Deiner Zukunftsfamilie

 

Der erste Teil des Seminars „Family Circles“ widmet sich den oft unausgesprochenen Erwartungen, den unbewussten Verstrickungen, die zwischen Familienmitgliedern und Dir bestehen. Du hast hier viel Zeit, um Dich mit Deinen übernommenen – bewussten sowie unbewussten – Glaubenssätzen (wie zum Beispiel: „Du musst Dich mehr anstrengen!“, „Du bist nicht gut genug.“, „Du bist so wie Dein Vater/Deine Mutter!“, „Du musst Dich anpassen.“ etc.) auseinanderzusetzen. In diesem Teil des Seminars kannst Du Dir Deine unbewussten Glaubenssätze bewusst machen und überholte Glaubenssätze loslassen. Dies kann eine nachhaltig starke und befreiende Wirkung auf Dein Leben haben.

Nachdem Du die Verbindungen zu Deiner Ursprungsfamilie erlebt hast, schauen wir uns Deine aktuelle Familiensituation an. Hier können Parallelen zur Ursprungsfamilie deutlich werden. Durch eine Aufstellungsarbeit wird der Ist-Zustand bewusst und mögliche Lösungen und/oder Veränderungen werden sichtbar.

Zum Abschluss hast Du die Möglichkeit, eine Vision entstehen zu lassen: „Wie soll meine Familie in der Zukunft aussehen?“, „Was sind meine Wünsche, Träume und Bedürfnisse?“…

Die drei Familienkreise bilden zusammen ein Fundament, das Dir in Deinem Leben mehr oder weniger Halt geben kann.

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 TOD UND AUFERSTEHUNG 

Das Thema "Tod" gehört in unserer Gesellschaft mit zu den größten Tabus.
Dies ist ein Zeichen dafür, dass die meisten Menschen die Auseinandersetzung mit diesem existentiellen Thema so weit wie möglich von sich wegschieben wollen. Die Konfrontation damit so lange vermieden, bis es schließlich unausweichlich wird, denn dieses körperliche Dasein ist endlich.

Im Alltagsgetriebe verrinnt unsere Lebenszeit und häufig verlieren wir den Blick für das Wesentliche.
Im Angesicht des Todes wird das Wesentliche offensichtlich und alles Belanglose fällt weg.

Dieser Workshop ermöglicht es sich dieser existentiellen Wahrheit zu stellen und in seinem Leben auf die Reset-Taste zu drücken, sich von Anhaftungen, Mustern und altem Ballast zu befreien und einen kreativen Neuanfang zu wagen.
Der Prozess "Tod und Auferstehung" vermittelt einen völlig neuen Zugang zum Thema Tod im Umgang mit Sterbenden und Todkranken. Menschen, die in helfenden Berufen mit dem Tod konfrontiert sind, profitieren von diesem Prozess in besonderer Weise.

"Im Seminar haben die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, sich direkt mit dem eigenen Tod zu konfrontieren. In einem imaginären Prozess bereiten sie sich auf ihren eigenen Tod vor. Sie gehen ihr Leben durch, schließen "unerledigte Geschäfte" ab, verabschieden sich von ihren Beziehungen, schreiben ihr Testament und gestalten ihre "Totenfeiern". Schließlich wird der "eigene Tod" erlebt.

Dadurch wird das Festhalten an Personen, Dingen und Selbstbildern deutlich. Und dabei das Loslassen ermöglicht, ein neues Leben nach den eigenen, tiefen, inneren Wünschen zu gestalten. Auferstehung heißt, mit dem Leben neu beginnen!

Methodischer Schwerpunkt des Seminars ist Gestaltarbeit, Ritual und Atemarbeit.